Mediensplitter

Medien | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

ORF: höhere Gebühren Die Werbewirtschaft kriselt, die schwarz-blaue Regierung hält den ORF kurz. Also sieht sich der öffentlich-rechtliche Rundfunk um eine zusätzliche Geldquelle um - und findet diese bei den Hörern und Sehern. Um 8,2 Prozent wird der ORF die Rundfunkgebühren anheben. Ab 2004 kostet Fernsehen und Radiohören um einen Euro pro Monat mehr als bisher. Die zusätzlich kassierten dreißig Millionen Euro jährlich will der Staatsfunk für die Ausstrahlung von ORF 2 via Satellit, Filmproduktionen, die Landesstudios, Minderheitenradio und das Behindertenservice verwenden.

Diskussion über offenen Kanal Als eines von 23 Vorzeigeprojekten wollen SPÖ und Grüne in Wien einen offenen TV-Kanal ins Leben rufen. Doch kürzlich haben sich die Autoren einer von der Stadt beauftragten Machbarkeitsstudie über die weitere Vorgangsweise zerkracht (Falter 22/03). Zwecks Versöhnung lädt nun der Arbeitskreis Offene Kanäle Österreich - dessen Obmann Johannes Schütz war einer der Studienautoren


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