Seines Bruders Hüter?

Medien | KLAUS TASCHWER | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

BERGSTEIGERBÜCHER. Nicht nur als Extrembergsteiger ist Reinhold Messner ein erfolgreicher Grenzgänger, sondern auch als Bestsellerautor. Zuletzt hat der egozentrische Medienprofi eine öffentlichkeitswirksame wie verkaufsträchtige Kontroverse um den Tod seines Bruders provoziert. 

Zuerst einmal geht es kurz um Hermann Buhl. Denn vor ziemlich genau einem halben Jahrhundert, am 3. Juli 1953, hat der Innsbrucker Extrembergsteiger in einem beispiellosen Alleingang den 8125 m hohen Nanga Parbat bezwungen. Eine alpinhistorische Großtat, die selbst Reinhold Messner Respekt abverlangt. Zu den fünf größten Leistungen der Bergsteigergeschichte sei sie zu rechnen, so der Südtiroler anerkennend. Buhls Jubiläum ist aber nur der Aufhänger, wie es in der Journalistensprache heißt, denn nach ein paar Minuten geht es wieder einmal um Reinhold Messner - und darum, was sich Ende Juni 1970 am selben Berg ereignet hat.

  Die lebende Bergsteigerlegende und der Verlag seines neuesten Buches haben


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