"Ich komm vom Wald"

Kultur | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

MUSIK. Wolfgang Ambros hat eine neue CD veröffentlicht. Es ist seine beste seit mehr als zwanzig Jahren. Mit dem "Falter" sprach der Austropop-Pate über alte Feinde und neue Produzenten, über das Älterwerden und die Frauen. 

Schon nach wenigen Takten ist nicht zu überhören, dass das neue Ambros-Album anders ist als seine 21 Vorgänger. Die Stimme des mittlerweile 51-jährigen Altmeisters klingt souverän wie nie zuvor; die Arrangements hören sich deutlich origineller, knackiger und frischer an als man das von Wolfgang Ambros gewohnt war. Die Erklärung für das akustische Phänomen ist ganz einfach: Zum ersten Mal seit Menschengedenken ist auf einer "regulären" Ambros-Platte nicht seine rustikale Begleitband, die No. 1 vom Wienerwald, am Werk, sondern einige der führenden Studiomusiker des Landes. (Live vertraut Ambros weiter auf seine alte Band, das obligate Stadthallenkonzert findet übrigens am 28. Oktober statt.) Produziert wurde "Namenlos" nicht von Ambros selbst oder von


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