Wieder am Markt: Schmeckende Erdbeeren

Stadtleben | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

Mit den Erdbeeren ist es gemeinhin ja so wie mit den Paradeisern, nämlich dass alle jammern, dass das Zeug nicht mehr so schmeckt wie früher in der guten, alten Zeit, dass aber trotzdem alle auch im Jänner oder sonst zu Zeiten kaufen, zu denen einheimisches Obst und Gemüse halt zwangsläufig aus dem Glashaus oder dem Lagercontainer kommen muss. Dass es auch anders geht, zeigt wieder einmal Michael Bauer, der auf Hochertragssorten mit zweiwöchiger Haltbarkeitsgarantie pfeift, dafür aber Erdbeeren pflanzt, die es halt nur jetzt gibt, die aber so was von gut schmecken, dass man die Engerln singen hört. Bauers Erdbeeren schauen zwar nicht so toll aus, der Duft ist aber schon mal der schiere Wahnsinn und sogar überreife Exemplare schmecken nicht matschig.

Bei Melitta Pohl, 3., Augustinermarkt Stand 37-38.


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