Sommerliche Starparade

Extra | GERHARD STÖGER | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

MEGAPOP. 2003 wird als Jahr der Großkonzerte in die Wiener Popgeschichte eingehen. Nach Auftritten von Shakira, Bon Jovi und den Rolling Stones kommen in nächster Zeit noch Superstars wie Robbie Williams, Bruce Springsteen, R.E.M., Ozzy Osbourne und Christina Aguilera nach Wien. 

Madonna, Eminem und Radiohead spielen auch heuer keine Konzerte in Österreich. So weit die schlechte Nachricht. Jetzt die gute: 2003 kommen mehr Stammgäste aus der Champions League des internationalen Popgeschehens ins Land als je zuvor. Und dieser Umstand ist für den hiesigen Musikfreak nach wie vor keine Selbstverständlichkeit. Schließlich sah man sich gerade in Wien lange mit dem seltsamen Zwiespalt konfrontiert, dass die Stadt zwar aufgrund ihrer jahrhundertealten Tradition als Welthauptstadt der Musik galt, dieses Gütesiegel de facto aber weitgehend auf die Klassik und deren Traditionspflege beschränkt blieb.

  Freunde der Rock- und Popmusik erlebten hingegen alljährlich dasselbe ernüchternde


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