Diesseits von Mörbisch

Extra | CARSTEN FASTNER | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

MUSIK. Man kann fahren, wohin man will: Im Sommer 2003 finden sich in jedem Bundesland gute Konzerte - ganz ohne den üblichen Operettenwahnsinn. 

Wien

Natürlich kann man den Sommer über in Wien bleiben! Einerseits hat ja auch die Großstadthitze ganz entschieden ihre Reize, andererseits trägt sich das Regen-Restrisiko unter urbanen Umständen ungleich unschwerer als auf Alpenurlaub. Nasskalte Montag- und Dienstagabende etwa lassen sich durch einen Besuch der ältesten Kirche Wiens retten, da findet nämlich noch bis 7. Oktober das Festival "Alte Musik in St. Ruprecht" statt, bei dem meist junge und stets hochspezialisierte Ensembles Kammermusik vom 14. bis zum 17. Jahrhundert auf historischen Instrumenten spielen. Das Motto lautet heuer "Préludes non-mésurés", womit ursprünglich das Geklimper gemeint war, mit dem Lautenisten die Stimmung ihrer Lauten überprüften - zu erwarten sind also vorwiegend ruhigere Werke in freier Form von Couperin, Colombe & Co. Die vier Mittwochabende


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