Baum im Mund

Extra | MATTHIAS DUSINI | aus FALTER 25/03 vom 18.06.2003

KUNST. Im Städtewettbewerb setzen die Kommunen auf spektakuläre Museumsbauten. Abseits davon bieten kleinere Institutionen in Innsbruck, Salzburg, Graz und Linz diesen Sommer ein interessantes Ausstellungsprogramm. 

Im Getöse des Wiener Ausstellungsbooms geht unter, dass die produktive Dynamik der Kunstentwicklungen nach 1945 in erster Linie in Graz, Linz und Innsbruck ihren Ausgang nahm. Das Forum Stadtpark, der steirische herbst oder die Ars Eletronica waren Institutionalisierungen eines weltoffenen, gut vernetzten künstlerischen Milieus. In Innsbruck war es die Galerie im Taxispalais, die seit ihrer Gründung im Jahr 1963 die besten, jungen Zeitgenossen in die Hauptstadt Tirols holte. Nach der Renovierung und Erweiterung übernahm die Wiener Kunsthistorikerin Silvia Eiblmayr vor vier Jahren die Leitung.

  "Das Innsbrucker Publikum interessiert weniger, dass etwas von weither eingeflogen wird, sondern dass die Kunst etwas mit der Wirklichkeit vor Ort zu tun hat", berichtet Eiblmayr.


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