"Wer ihn kennt, meidet ihn"

TANSEL TERZIOGLU / Brüssel | Politik | aus FALTER 26/03 vom 25.06.2003

ITALIEN. Der ehemalige Starermittler Antonio di Pietro über "Saubere Hände", Leichen im Keller und Berlusconis unverzeihlichen Krieg gegen die italienische Justiz. 

Vor elf Jahren begann in Italien ein nie da gewesener juristischer Reinigungsprozess, der die Korruption, die das Land zu ersticken drohte, beseitigen sollte. Die Operation "Mani Pulite" (Saubere Hände) brachte mit dem Mailänder Staatsanwalt Antonio di Pietro einen neuen Volkshelden hervor, der den Filz von Politik und Wirtschaft ohne Rücksicht auf große Namen bekämpfte. So wurde auch Silvio Berlusconi, der schon damals Regierungschef war, wegen Bestechung und Bilanzfälschung verurteilt - allerdings nur in erster Instanz (siehe Artikel Seite 8). Doch plötzlich wurde di Pietro - "der Unbestechliche" - selber der Korruption verdächtigt und beschuldigt. Der Mailänder legte 1994 sein Amt als Staatsanwalt nieder, um sich besser verteidigen zu können. Im Laufe der Zeit entpuppten sich die Anschuldigungen als reine Verleumdungen,

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