"Eine Sauerei"

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 26/03 vom 25.06.2003

RATHAUS. Das rote Wien wird seine Subvention für das "Haus der Heimat" beschließen - ohne die versprochenen Auflagen, die rechtsextreme Auftritte verhindern sollten. 

Ein G'riss um die Sache herrscht in der SPÖ nicht gerade. Erst war Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny zuständig. Dann nahm sich Bürgermeister Michael Häupl der Causa an. Am Ende hat sein Vize Sepp Rieder das Bummerl: Der Finanzstadtrat soll sie nun endlich durchboxen, die umstrittene Subvention für das "Haus der Heimat" der Volksdeutschen Landsmannschaften.

  Die Vorgeschichte: Im März 2002 hatten die neun Landeshauptleute eine generöse Förderung von 3,27 Millionen Euro für das "Haus der Heimat" beschlossen, obwohl dort immer wieder rechtsextreme Redner aufgetreten waren. Auch die Wiener SPÖ-Regierung wollte mitzahlen: 650.000 Euro hatte Bürgermeister Häupl zugesagt. Doch dann flog der Plan auf, und die Grünen machten Druck. Erst legte Häupl die Subvention auf Eis, dann gab er doch grünes Licht. Allerdings


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