INTERVIEW MICHAEL MAAR: "Am uninteressantesten ist Harry selbst"

Kultur | aus FALTER 26/03 vom 25.06.2003

Mit seinem Buch "Warum Nabokov Harry Potter gemocht hätte" (2002, Berlin Verlag) hat sich Michael Maar einmal mehr als einer jener, nicht allzu oft vorkommenden Literaturwissenschaftler erwiesen, die auch gut und kurzweilig schreiben können. Der 1960 geborene Kritiker, der u.a. mit Büchern über Thomas Mann für Aufsehen sorgte, geht in seinem Potter-Buch, das übrigens auch als Einführung hervorragend geeignet ist, auf die akribische Motiv-Entwicklung von J.K. Rowling ein und leitet daraus sogar einige Prognosen über den weiteren Handlungsverlauf des auf sieben Bände anberaumten Zyklus ab. Keine Stunden nach Beendung seiner Lektüre von "Harry Potter and the Order of the Phoenix" am Montag, dem 23.6., 14 Uhr, gab Maar im Falter-Interview Auskunft über seine ersten Eindrücke.

Falter: Harold Bloom, Hüter des Kanons und Literaturprofessor in Yale, hat prophezeit, dass die "Harry Potter"-Romane in der nächsten Lesergeneration als Zeitgeist-Schund alle auf dem Müll landen werden,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige