Wunderteams

Stadtleben | JOHN BUNZL | aus FALTER 26/03 vom 25.06.2003

SPORT. Ein neues Buch befasst sich mit der Geschichte des jüdischen Fußballs - auch der Hakoah-Wien. 

Sicher, es war bekannt, dass es in der Geschichte des Fußballs jüdische Vereine, Spieler und Funktionäre gab - ebenso geläufig ist es dem Zeitgenossen, dass so manche Fan-"Kultur" ohne Antisemitismus und Rassismus nicht auskommt. Aber die Vielfalt und Bedeutung dieser Themen wird einem erst bewusst bei der Lektüre des soeben erschienenen Buchs "Davidstern und Lederball - die Geschichte der Juden im deutschen und internationalen Fußball".

  Der eigentliche Star des Wälzers ist Hakoah-Wien, die legendäre jüdische Fußballmannschaft, die 1925 österreichischer Meister wurde. Dabei geht es nicht nur um dieses "Wunderteam" selbst, sondern um viele Querverbindungen, Spieler- und Trainer-Biographien, Erinnerungen und Mythen. Michael John charakterisiert das soziale Milieu dieses Vereins, aber auch die Assoziation, die zwischen Juden und anderen Vereinen existierten oder in der Wahrnehmung


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige