Sideorders: Mit Aussicht

Stadtleben | aus FALTER 26/03 vom 25.06.2003

Und noch einmal eine Aufzählung jener wenigen feinen Plätze, wo man in Wien Aussicht genießen kann. Donauturm und Kahlenberg wieder ausgenommen, da nicht wirklich empfehlenswert, Meinl, Aida und de l'Europa zu einstöckig.

Canetti, 7., Urban-Loritz-Pl. 2, Tel. 522 06 88, tägl. 9-24 Uhr.

Das Beisl am Dach der neuen Hauptbibliothek der städtischen Büchereien. Die Stufen sind als sommerlicher Ruheplatz sehr geeignet, die Terrasse ist zu klein, das Essen mäßig spannend.

Sirbu, 19., Kahlenberger Str. 210, Tel. 320 59 28, Mo-Sa 15-24 Uhr.

Nicht mehr wirklich ein Geheimtipp, zig Werbespots und Komissare Rex wurden hier schon gedreht. Aber kein Wunder, Aussicht auf Donau und Transdanubien ist sagenhaft, Buffet geht so, Wein ist nicht schlecht.

Akakiko, 7., Mariahilfer Str. 43-48 (Gerngross), Tel. 524 06 16, tägl. 10.30-24 Uhr.

Über die Qualität des Sushi-Discounters müssen wir hier nicht mehr sprechen. Die Aussicht auf der einzigen, großen Dachterrasse weit und breit ist aber einfach großartig. Obwohl: Nebenan bei City Lights sitzt sichs auch super.

Schloss Wilhelminenberg, 16., Savoyenstr. 2, Tel. 485 85 03-0, Mo-Fr 6.30-23, Sa, So 7-23 Uhr.

Das Hotel wird gerne für Seminare verwendet. Die Küche reißt einen nicht gerade vom Sessel, der Ausblick von der Terrasse ist aber sagenhaft gut.

WEIN Mit Verschnitten hätten die Portugiesen nun mal Erfahrung, erklärt Weinguru Dirk Niepoort. Weshalb er der neuen Winzer-Kooperation Lavradores de Freitoria empfahl, auf Einzellagen zu pfeifen und komplexe Geräte aus allen Regionen des Douro zu mischen. Der "três bagos" 2001 ist das ideale Beispiel der Überlegenheit dieser Idee: dunkelwuchtige Frucht, hohe Säure, unendlich lang, "singender Wein".

Preis: E 8,90, Bewertung: 5/5 (sensationell), bei bei www.wagnerweb.at.


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