TIER DER WOCHE: Aufgesaugt

Stadtleben | PETER IWANIEWICZ | aus FALTER 26/03 vom 25.06.2003

Der Sommer bringt es mit sich, dass nicht nur Menschen ihre schönen Körper durch das Freiland schieben, sondern auch Tiere - horribile dictu - unter Umständen an den gleichen Orten anwesend sind. Damit sind natürlich nicht unsere lieben Haustiere gemeint, die uns nur manchmal mit ihren falsch abgesetzten Exkrementen erzürnen, sondern natürlich die wilden Tiere. Jene, die ohne amtswegige Erlaubnis einfach in unseren Gärten, Parks und Wäldern marodieren und uns alleine schon durch ihre namenlose Unbekanntheit irritieren. Jetzt mag man vielleicht einwenden, dass die verordnete Halbierung der Unterrichtsstunden in Biologie diese Situation noch verschärfen wird, doch das zielt am Problem vorbei. Tatsache ist, dass es zu viele unbekannte Tiere an zu vielen Orten gibt und dass die Verwaltung diese Sache wieder einmal nicht im Griff hat. Doch halt, es gibt noch Hoffnung in diesem trägen Pfuhl der Bürokratie, und sie buchstabiert sich: Wiener Stadtgartenamt.

Wie kommt das? Die Wien-Redaktion


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