Film im Film im Film

MICHAEL OMASTA | Kultur | aus FALTER 27/03 vom 02.07.2003

FIlM. Ein kleiner Kunstfilm zwischendurch: Steven Soderbergh inszenierte mit "Full Frontal" einen bleiernen Jahrmarkt der Eitelkeiten. 

Vor Beginn der Dreharbeiten erließ Steven Soderbergh dem Vernehmen nach zehn Gebote: Bei seinem neuen Film würden die Stars ohne Limousine mit Chauffeur zur Arbeit kommen und am Set ohne Maskenbildner, Haarstylist oder Garderobière ihr Auslangen finden müssen; die Dialoge sollten überwiegend frei improvisiert, der Film selbst zur Gänze auf Digitalvideomaterial und ohne jedes künstliche Licht gedreht werden. Das Ergebnis sieht zwar anders aus als die beiden Großproduktionen, die Soderbergh unmittelbar davor (ein Remake von "Ocean's Eleven") bzw. danach (ein Remake von "Solaris") verantwortet hat, reiht sich ansonsten jedoch bruchlos in sein Ruvre der letzten paar Jahre ein: "Full Frontal", der kleine, selbstreflexive Kunstfilm zwischendurch, ein Remake der Marke Dogma.

  Erzählt werden Begebenheiten, die sich im Leben einer Hand voll Menschen

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