PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Ewald Penz gestorben

Stadtleben | aus FALTER 27/03 vom 02.07.2003

... denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark ...

2 Kor 12,7-10 (2. Lesung am 14. Sonntag im Jahreskreis eines Lesejahres B)

Ewald Penz war das, was ich einen Freund nennen müsste, wenn dieser Begriff die anderen nicht so ausschlösse. Und jetzt liegt er 48-jährig in den Kühlanlagen der städtischen Bestattung für ein Armenbegräbnis1. Ewald reicht von allen Wienern am weitesten in meine Lebensgeschichte zurück. Er kam 1970 als Meinl-Lehrling nach Wien, ging dann 1971 ins Kolpinghaus Meidling in die Bendlgasse, wo ich bereits Senior war. Und also diensteifrig gerade in der Halle stand, als Ewald bei der Tür hereinkam. Es wurde ihm ein Bett zugewiesen im dritten Stock, und ich fuhr mit ihm in diesem kleinen Lift hinauf. Und in der Sekunde geschah diese Begründung der Freundschaft zweier verlorener Kücken im Lift. Da ist es geschehen, dass sie ineinander überrannen. Und er ist dann so gewachsen, hat aus dem Erzberg so viel mitgebracht für mich, und es begann schon sehr bald, dass

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