Sideorders: Billiger Fisch

Stadtleben | aus FALTER 27/03 vom 02.07.2003

Die Nachfrage stieg, das Angebot auch, mit dem Effekt, dass sich die Fischsituation in unserer Binnenstadt nun sehen lassen kann. Preislich halt nicht immer, leider, aber wer stier ist und Fisch will, findet auch seinen Weg, nicht astrologisch gemeint.

Brioni, 2., Schmelzg. 9, Tel. 925 67 30, Di-So 18-24 Uhr.

Derzeit eine der besten Möglichkeiten, frischen Fisch zu verzehren: nur wild gefangene, große Tiere. Zwar nicht gerade billig, aber preiswerter als überall sonst.

Fish & Co, 4., Favoritenstr. 2, Mo-Fr 9-23, Sa 9-17 Uhr.

Fast-Food-Standl mit Ausrichtung auf Fisch. Das Panierte macht das hauptsächliche Programm aus. Man wird satt.

Sopile, 4., Paulanerg. 10, Tel. 585 24 33, Mo-Sa 18-24 Uhr.

Istrisches Spezialitätenrestaurant, in dem generell toll gekocht wird, beim Fisch verlegt man sich auf die nicht so rasend teuren Edelteile, köstlich ists trotzdem.

Konoba, 8., Lerchenfelder Str. 66-68, Tel. 929 41 11, So-Fr 11-14, Sa 18-24 Uhr.

Sympathisches, kleines dalmatinisches Lokal ohne gröbere Kitschansammlungen. Fisch mit Knoblauch, Spinat und Erdäpfeln, wie sichs gehört.

Nordsee, 4., Naschmarkt, Stand 1-5, Tel. 586 14 20, Mo-Fr 8-18.30, Sa 8-15.30 Uhr.

Allein am Naschmarkt drei Lokale, die sich zumindest für den Einstieg ins Leben als Fischesser eignen.

WEIN Nun hat auch Fritz Wieninger - Wiens einziger Winzer mit internationalem Stellenwert - einen lustig-bunten Sommerwein: "Blend '02" heißt die Cuvée aus fünfzig Prozent Welschriesling vom Nußberg und Veltliner sowie Sauvignon Blanc vom Bisamberg. Extrem lebendiger Wein, der balanciert und mit schmeichelnder stachelbeeriger Jungfrucht versehen ist. Geht immer und überall.

Preis: f 6,-, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Dr. Vino, 4., Kettenbrückeng. 21.


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