StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 27/03 vom 02.07.2003

Christiane Grüner, 38, hat nichts gegen Hunde. Aber ihre Katze. Deshalb ist die Malerin auch aufs Porträtieren von Hunden gekommen. Auch weil die Wiener so ein "spezielles Verhältnis" zu Hunden haben. Ein Kampfhund saß ihr vor vier Jahren als erstes Modell, wobei das natürlich nicht ganz richtig ist, weil die Malerin selbst Fotos anfertigt, nach denen sie sich dann richtet. Seither wurden große, kleine, niedliche und böse Hunde porträtiert. "Mir ist es ein Bedürfnis, die Hundegesichter zu zeigen", sagt Grüner, die den Schmäh mit der physiognomischen Ähnlichkeit zwischen Herrl/Frauerl und Hund kennt und bestätigt. Die meisten Hundeporträts sind Auftragswerke, Hundebesitzer zahlen gerne um die 450 Euro, "weil es spannend ist, den eigenen Hund aus der Sicht einer anderen Person zu sehen". Aktuell arbeitet Grüner an einer Serie wartender Hunde vor Geschäften, in die sie nicht hineindürfen. Infos: Tel. 0664/506 01 08. C. W.


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