Macho statt Motor?

Vorwort | MARKUS MARTERBAUER | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

WIRTSCHAFT. Seit der Einführung des Euro-Bargeldes wächst die EU-Wirtschaft kaum mehr. Gibt es Zusammenhänge? 

Der britische Finanzminister Gordon Brown empfiehlt eine Verschiebung des Beitritts zur Währungsunion, weil Wachstum und Beschäftigung nicht ausreichend gesichert seien. Der schwedische Wirtschaftsminister Leif Pagrotsky lehnt die Übernahme des Euro ab, weil dieser eine "Machowährung" sei, die Wachstum und Beschäftigung gefährde. Die Financial Times stellt die Frage, was denn der gemeinsame Nenner all jener europäischen Länder sei, die sich in der Wirtschaftskrise befinden, und gibt auch gleich selbst die Antwort: der Euro.

Schlechtes Image für eine Währung, die einst als Motor für die Wirtschaftsdynamik in Europa angekündigt worden war. Die Eurobanknoten und -münzen wurden am 1. Jänner 2002 real eingeführt. Gleichzeitig befand sich die europäische Wirtschaft in einer Krise, deren Ende sich noch immer nicht abzeichnet. Das BIP im Euroraum wächst seit drei Jahren


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