Made in Hongkong

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

FILM. Die groß angelegte Asienschau des Freiluftkinos im Filmarchiv Austria präsentiert unter anderem einen sehenswerten Schwerpunkt zum Hongkong-Kino der letzten vier Jahrzehnte. 

Kinowelt Asien" nennt sich das diesjährige Sommerprogramm des Filmarchivs, das parallel im Hof des Haupthauses im Augarten und im Metro Kino stattfindet. Das "Welt" im Titel macht das ganze Dilemma einer derart ambitionierten Reihe klar: "Asiatisches Kino" per se gibt es nicht. Vielmehr buhlt eine Vielzahl nationaler wie panasiatischer Kinematographien in Dutzenden Sprachen, noch mehr Dialekten und einer verwirrenden Vielfalt an Genres um ein geografisch oder demoskopisch kaum greifbares Publikum.

  Um so besser, dass die Kuratoren der Asienschau (unter anderem Ex-Falter-Kritiker und Ray-Chefredakteur Andreas Ungerböck) innerhalb des über 140 Filme umfassenden Programmdschungels kleine thematische Schwerpunkte setzen, die das Verständnis eher Richtung Genre und Produktionsgeschichte lenken. So widmen


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