Emotionaler Haufen

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

GESCHICHTENERZÄHLER. Kreative aus Wien und Bratislava haben ein schaurig-schönes Märchenexperiment realisiert. 

Am Ende stehen dann doch wieder die Credits: Wer hat die Fotos gemacht, wer das Bühnenbild designt, gemalt oder den Text geschrieben - so was will man eben wissen. Eine Gruppe aus Wien und Bratislava erzählt zurzeit im Untergeschoß des Unit-F-Modebüros ein düsteres Märchen. "Hauff" heißt die Installation, und dass darin auch Modefotos vorkommen, ist Nebensache. Kommende Woche wird die Geschichte dann als Buch präsentiert.

  "Es geht gar nicht so sehr darum, ein Buch zu machen", sagt Bernd Preiml, (Mode-)Fotograf und Initiator des Projekts. "Vielmehr wollten wir als Gruppe arbeiten." Die Idee für das Märchen um Gesichtsverlust und Identität gab es schon länger. Gemeinsam mit Lilli Dix formulierte der Fotograf die Geschichte "Hauff" deshalb, weil Wilhelm Hauff Preimls Lieblingserzähler ist. Dann kamen immer mehr Menschen hinzu, die bei dem Projekt mitmachen wollten:


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