Sideorders: Mehr als Sushi

Stadtleben | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

Japanische Küche besteht für die meisten primär aus Sushi und da primär aus rohem Lachs. Kein Wunder, das ist es auch, was man in Wien hauptsächlich bekommt - vor allem, seitdem das Haizakisan no-omise zugesperrt hat. Nippon-Alternativen gibts noch hier:

En, 1., Wedertorg. 8, Tel. 532 44 90, Mo-Sa 11.30-14.30, 17.30-23 Uhr.

Hat zwar auch sehr gute Sushi-Qualität, am besten sind aber die Vorspeisen, Salate und Fischgerichte der Izakaya-Küche, köstliche Nippon-Tapas.

Senara, 1., Schwarzenbergstr. 4, Tel. 512 99 83, Mo, Di, Do-So 11.30-14.30, 18-23 Uhr.

Hier gibts die so genannte Yakiniku-Küche, eine Tischgrillerei, die sich die Japaner von den Koreanern abgeschaut und verfeinert haben. Zu empfehlen: "Kalbi" (fettes Rind) und Zunge.

Unkai, 1., Kärntner Ring 9, Grand Hotel, Tel. 515 80-9110, tägl. 12-14.30, 18-23 Uhr.

Nicht gerade das entspannteste Japanrestaurant der Stadt, aber dafür sicher das exklusivste und teuerste. Neuester Input ist Kushi, bei dem diverse Spießchen verschiedenst zubereitet werden.

Benkei, 3., Ungarg. 6, Tel. 718 18 88, Mo-Fr 12-15, tägl. 18-24 Uhr.

In Sachen Sushi und komponierte Mittagsmenüs sowieso großartig, ganz großartig aber das nach Vorbild des ländlichen Gasthauses gestaltete Zimmer, in dem deftiges Bratgut und Japanisch-Fleischiges serviert wird.

WEIN Das "Ich bin wieder da" war im Fall von Sepp Muster aus Leutschach nicht als Drohung zu verstehen. Im Gegenteil, das aus der Versenkung zurückgekehrte Winzertalent besticht mit einer 2002er-Serie, der Gelbe Muskateller eigenartig klar, mineralisch und hintergründig, nicht das schmeckerte Fruchtzuckerl wie sonst, was an Musters Philosophie oder seinem Opok-Boden oder beidem liegen kann. Toll!

Preis: E 10,90, Bewertung: 4/5 (sehr gut), bei Wein & Co.


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