Achtung, Kamera!

WOLFGANG KRALICEK | Extra | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

ON SCREEN. Tanz und Film passen zusammen - aber wie? ImPulsTanz präsentiert unterschiedliche Versuche, die beiden Medien zusammenzubringen. 

Am Anfang stand eine erschütternde Erkenntnis: Tanzfilme funktionieren nicht. Jedenfalls sinken auch auf einem Sender wie arte die Einschaltquoten, wenn Tanzfilme laufen. Ein Zustand, den Guido Reimitz, Co-Direktor von ImPulsTanz, nicht einfach so hinnehmen wollte; gemeinsam mit Hannes Rauchberger begann er darüber nachzudenken, wie Tanz fernsehgerechter aufbereitet werden könnte. "Wir haben uns gefragt: Warum funktionieren Kinofilme im Fernsehen? Weil jeder schon einmal im Kino war und weil es bestimmte Signale gibt - das Bildformat oder das Dolby-Surround-Logo -, die dieses Erlebnis im Kopf des Betrachters sozusagen abrufen."

  Analog dazu müsste - so die Überlegung - ein Tanzvideo dem Zuschauer die Stimmung einer Liveperformance mitliefern. Unter dem Motto "ImPuls Camera & Dance" wurde das Wiener Filmkollektiv Golden Girls (Arash, Raphael

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