In bester Gesellschaft

Extra | HELMUT PLOEBST | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

HEIMSPIELE. Österreichische Choreographie am Puls der Zeit: neue Arbeiten von Milli Bitterli, Elio Gervasi und Saskia Hölbling. 

Massive Brüche kennzeichnen die Entwicklung der Wiener Choreographie seit etwa zwei Jahren. Eingefahrene Ästhetiken lösen sich auf, und aus einer "Vielfalt", die doch nur beliebig war, erscheinen nun relevante künstlerische Positionen. Milli Bitterli, Elio Gervasi und Saskia Hölbling begnügen sich nicht mehr mit der Erstellung "heimischen Tanzschaffens", sondern arbeiten - zeitgleich mit Persönlichkeiten wie etwa Philipp Gehmacher, Willi Dorner oder Barbara Kraus - an choreographischen Werklinien von internationalem Format.

  Milli Bitterli überraschte ihr Publikum erst mit einem überzeugenden Duett, "untereinander", in dem sie ihr eigenes tänzerisches Zeichensystem vorstellte. Nach einer intensiven Karriere als Interpretin - bei Lloyd Newsons DV8 Physical Theatre und Meg Stuarts Damaged Goods, bei Willi Dorner ebenso wie bei Elio Gervasi, mit Nigel


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