"Sehr höflich, sehr sanft"

Extra | WOLFGANG KRALICEK | aus FALTER 28/03 vom 09.07.2003

ISMAEL IVO. Ein Gespräch mit dem brasilianischen Tänzer und Choreographen über sein neues Solo "Mapplethorpe", über seine Begegnung mit dem Fotografen, über Traum und Wirklichkeit des schwarzen Mannes. 

Der brasilianische Tänzer und Choreograph Ismael Ivo hat eine besondere Beziehung zu ImPulsTanz: Gemeinsam mit Karl Regensburger gründete er vor zwanzig Jahren die Internationalen Tanzwochen in Wien. Bis heute ist Ivo künstlerischer Leiter der ImPulsTanz-Workshops, und natürlich ist er auch regelmäßiger Gast des Performancefestivals. Unter anderem wurden bei ImPulsTanz die gemeinsam mit Johann Kresnik entwickelten Stücke "Francis Bacon" (1994) und "Othello" (1995) gezeigt, zuletzt war Ivo in Yoshi Oidas Inszenierung der "Zofen" (2001) in Wien zu sehen. In seinem neuen Solo "Mapplethorpe", uraufgeführt voriges Jahr in Venedig, widmet sich Ismael Ivo dem Werk des New Yorker Fotografen Robert Mapplethorpe (1946-1989), der vor allem mit sehr expliziten Aktaufnahmen schwarzer Männer


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