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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 29/03 vom 16.07.2003

Während man Finanzminister Karl-Heinz Grasser (identisch mit der Marke KHG) in der ORF-Sendung "Offen gesagt" mit ein Paar PR-Beratern flankierte, hatte man ihm Falter-Politikredakteurin Eva Weissenberger als einzige an politischen Fragen interessierte Person hinzugesellt. Die faciale Inszenierung des Finanzministers bewegte sich zwischen Mount Rushmore und dem offiziellen Plakatsujet einer Muttertagsspendenaktion. Wenn die Leitmedien des Landes dermaßen versagen - siehe dazu auch den Leitartikel von Armin Thurnher (Seite 5) - dann müssen wir uns halt noch einmal anstrengen und zu erklären versuchen. Siegfried Mattl tut das in einem Kommentar, der die österreichische Rücktrittsunwilligkeit in ihrer ganzen historischen Tiefe auslotet (Seite 6), Florian Klenk legt wieder einmal einen Zweiseiter nach, der das desaströs schwach ausgebildete Gespür KHGs für Unvereinbarkeiten einmal mehr schlagend und mit neuen Details belegt (Seite 8).

Seinen Erstauftritt als Falter-Rezensent hat Ferdinand


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