Ihre Papiere, bitte!

Politik | FLORIAN KLENK | aus FALTER 29/03 vom 16.07.2003

AFFÄRE. Der Finanzminister übte bei seiner Steuerprüfung Druck auf die "unabhängigen Behörden" aus. Deren schriftliches Prüfergebnis will er aber nicht vorlegen. Jetzt tauchen neue Vorwürfe auf: Hat sich KHG von einem Stronach-Manager zu einer 8300-Euro-Reise einladen lassen? 

Vor wenigen Wochen stand Karl-Heinz Grasser im "General Aviation Terminal" des Wiener Flughafens und checkte sein Urlaubsgepäck ein. Es ging für ein Wochenende über Nizza zum Formel-1-Rennzirkus ins angrenzende Steuerparadies Monaco. Ganz privat, wie er sagt. Die Reise des Ministers wird von der Opposition demnächst genauer untersucht werden. Sie dürfte allerdings etwas luxuriöser und weniger privat gewesen sein als bis dato bekannt. Es tauchen ernsthafte Zweifel auf, ob der Minister wirklich seine Kosten selbst begleichen konnte. Und es stellt sich die Frage, ob die Reise wirklich nur den privaten Interessen Grassers gedient hat.

  Denn draußen am Rollfeld wartete für Grassers Reise schon der Privatjet


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