Singende Leerstellen

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 29/03 vom 16.07.2003

MUSIK. Mit Ashanti, Beyoncé und Monica duellieren sich gleich drei junge US-Damen um die Nummer eins in der R-'n'-B-Welt - einem seltsamen Paralleluniversum der braven Mädchen und bösen Buben. 

Schon seit den Großtaten der viel zu früh verstorbenen Aaliyah ("Try Again", 2000) oder spätestens dem letzten Destiny's-Child-Album "Survivor" (2002) gilt R'n'B als das nächste große Pop-Ding. Für die USA mag das auch kommerziell längst zutreffen, gerade Mitteleuropa sträubt sich aber trotz heftiger MTV-Bestrahlung nach wie vor hartnäckig gegen den neuen Trend. In den österreichischen Single-Charts findet sich, neben den letzten Nebenprodukten von "Starmania" und "Superstar", noch immer Eurotechno Marke Scooter wesentlich prominenter wieder als Justin Timberlake & Co. Der streitbare Schmusebarde Xavier Naidoo scheint bis heute für den deutschsprachigen Raum Soul genug zu sein.

  Daran könnte sich jetzt angesichts einer neuen Welle perfekt produzierter R-'n'-B-Hochglanzprodukte einiges


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