Von der Maschekseite

Kultur | MICHAEL LOEBENSTEIN | aus FALTER 29/03 vom 16.07.2003

FILM. Ein Programm mit experimentellen Videoarbeiten erzählt vom Reisen, vom Unterschied zwischen Augenschein und Erfahrung. 

Vom Reisen - im weitesten Sinne - erzählen die Videoarbeiten aus Österreich, Deutschland und Großbritannien, die in einer Schau unter dem Titel "Kartographien" gezeigt werden. Eine Karte - sei es in Papierform oder in der Art elektronischer Satellitenbilder - erhebt den Anspruch auf Objektivität. Gerade der experimentelle Film jedoch weiß von jeher von der Willkür seines Blicks auf die Welt: Eine Kameraeinstellung ist zuallererst einmal eine Sache der Einstellung, und jedes Bild der Welt muss sich seiner Künstlichkeit, seines "Übersetzungscharakters" bewusst sein. In den beiden von der Austria Filmmakers Cooperative präsentierten und von Melanie Ohnemus zusammengestellten Programmen "Tracks" und "Territories" geht es ums Bildermachen in und von der Fremde, um die Fixierung der Wirklichkeit; wobei die Arbeiten ständig nach dem Wert der eigenen, subjektiven


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