StadtMensch

Stadtleben | aus FALTER 29/03 vom 16.07.2003

Dass Jakob Schindegger gerade seine Diplomarbeit über "Die Verwendung von Architektur in Science-Ficton-Filmen" schreibt, legt die Vermutung nahe, dass der Architekturstudent auch Cineast ist. Bingo. Und andere cineastisch Veranlagte kennen den jungen Mann womöglich, er arbeitet nämlich schon seit Jahren Sommer für Sommer im Kassacontainer des Kino unter Sternen im Augarten. Dazu sorgt er auch für die Computer und die Homepage des Festivals und die eigene (www.fakob.com). Nebenbei verteidigt er auch noch die Weingummi-Sterne gegen freche Parkkids. Kurz: Jakob Schindegger hat diesen Sommer viel zu tun. Dass er sich aber auch alle Filme unter den Sternen anschaut, ist nur bedingt wahr, Kassenschluss heißt nicht Feierabend. Doch meist setzt er sich nach dem Abrechnen doch auf die Zuschauertribüne - mit dem Nachteil: "Von vielen Filmen kenne ich nur die Enden." C. W.


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