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Vorwort | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 30/03 vom 23.07.2003

Wer in den letzten Tagen inländische Medien konsumiert hat, kam an dem Fall des unter äußerst fragwürdigen Umständen zu Tode gekommenen Cheibani Wague nicht vorbei. Eine Quelle, die dabei immer wieder herangezogen wurde, war ein Amateurvideo. Es sei, so lautet die gängige Formulierung, dem Falter "zugespielt" worden. Nun passiert dergleichen in der Tat immer wieder. Die investigative Kompetenz von Florian Klenk ist mittlerweile dermaßen bekannt, dass ihm immer wieder brisantes Material "zugespielt" wird; mitunter auch solches, das bereits Redakteuren anderer Zeitungen vorgelegen hatte, die indes - siehe Grassers Homepage - den Fall als solchen nicht zu erkennen vermochten oder wollten. Im vorliegenden Falle war es aber eben etwas anders. Nachdem er von dem Tod Wagues im "Afrikadorf" im Wiener Stadtpark gehört hatte, suchte Klenk den Unglücksort auf und überlegte sich, wer aus welcher Perspektive etwas gesehen haben könnte. Hernach begab er sich in ein Haus, klingelte die Leute


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