Fette Jahre

Politik | GERALD JOHN | aus FALTER 30/03 vom 23.07.2003

RATHAUS. Vor zweieinhalb Jahren bekam der städtische Chefpsychiater Stephan Rudas eine Millionenpension ausbezahlt, obwohl er noch lange nicht in Rente gehen will. Kassiert Rudas doppelt? 

Stephan Rudas bereitet die Pensionsreform kein Kopfzerbrechen. Seine Rente berechnet sich weder nach dem ASVG noch nach der Beamtenregelung. Als ärztlicher Leiter der Psychosozialen Dienste (PSD) der Stadt Wien genießt der prominente Psychiater die Annehmlichkeiten eines Sondervertrages. Außerdem hat Rudas sein Altenteil längst im Trockenen. Vor zweieinhalb Jahren zahlte ihm der PSD die Pension in Höhe von mehreren Millionen Schilling aus.

  Dabei zog sich Rudas noch keineswegs in den Ruhestand zurück - im Gegenteil. Im Frühjahr des nächsten Jahres feiert Rudas seinen sechzigsten Geburtstag, an seinen Abschied von der Spitze der städtischen Betreuungseinrichtung für psychisch Kranke denkt er aber noch lange nicht. Rudas entscheidet selbst, wann er abtritt: Sein Vertrag gilt unbefristet. "Bevor


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