NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 30/03 vom 23.07.2003

POP

The Mars Volta: De-Loused in the Comatorium

Strummer/Universal

Die aus der Hardcore-Kapelle At The Drive-In hervorgegangenen The Mars Volta werden seit ihrer Gründung den schicken Retro-Rockern der so genannten "The"-Bands zugerechnet; ins klassische New-Rock-Schema wollen die höchst eigenwillig frisierten jungen Herren aus El Paso aber überhaupt nicht passen. Schon eher sind sie die Wiedergeburt von Prog-Rock aus dem Geiste des Punk. Und so absurd diese Mischung aus Feuer und Wasser am Papier auch anmuten mag - ihr als Konzeptwerk über das Leben und den frühen Selbstmord eines Freundes angelegtes Debüt zählt zur aufwühlendsten und manischsten Musik, die in letzter Zeit aus Stromgitarren geformt wurde. Vielleicht würde Thom Yorke ja solche Platten machen, wenn er kein berufsdepressiver Stubenhocker wäre.

GERHARD STÖGER

Glim: Music for Fieldrecordings

Karate Joe / Trost

Im Titel seiner ersten Soloarbeit spielt der Multiinstrumentalist Andreas Berger alias Glim jetzt auf Brian Enos


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