Lichteinfälle

Stadtleben | THOMAS PRLIC | aus FALTER 30/03 vom 23.07.2003

LICHT. Die Gruppe mumu macht aus Industriematerialien einfallsreiche Lichtobjekte.

Design ist für Michael Stor das Unwort des Jahrhunderts. Denn Design klinge so nach Behübschung und Verschnörkelung. "Uns gehts um die Frage, wie viel man von einem Produkt weglassen kann", sagt Stor. Zumindest drei Dinge brauchen die Produkte, die er und Alex Riegler herstellen, aber in jedem Fall: Strom, Draht und einen Leuchtkörper.

Unter dem Namen mumu fertigen die beiden Lichtobjekte aus ganz gewöhnlichen Industriematerialien. Die Ausgangsprinzipien für ihre Kreationen sind dabei oft relativ simpel - aber auch durchaus clever. Die Idee zur Serie "The Fabulous Edition" etwa kam Stor, als er eine Neonröhre durch eine Rolle Noppenfolie steckte. "Das ist der beste Diffusor, mit dem ich je gearbeitet habe." Die so entstandenen Hänge- und Stehlampen erzeugen durch zusätzliche, austauschbare Farbfolien unterschiedliche Lichtstimmungen. Ein anderes Objekt namens "Schmück" besteht aus hinter einer Leinwand


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