Wieder am Markt: Die Großmutter aller Beeren

Stadtleben | aus FALTER 30/03 vom 23.07.2003

Komisch, aber irgendwie vermittelt die Stachelbeere ein eigenartiges Gefühl der Sentimentalität. Stachelbeeren waren immer in den Gärten von Großmüttern anzutreffen, Stachelbeeren aß man immer, als man klein war. Dabei hat die Stachelbeere einiges an attraktiven Charaktereigenschaften zu bieten: Zum Beispiel, dass sie schon seit dem Mittelalter in Europa heimisch ist; oder dass sie eine extrem kurze Saison besitzt (nämlich genau jetzt!), was einen Stachelbeeren-Hype ja eigentlich nur begünstigen würde; und dass sie wahnsinnig gut schmeckt, auch ohne Nostalgie. Was aber tun mit der Stachelbeere? Na zum Beispiel ein heißes Chutney draus machen, wenn Mango schön langsam fad wird. Oder auch spannend: Sie mit der Makrele braten (www.fischkochbuch.de/makrele29.htm)!


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