Mediensplitter

Medien | aus FALTER 31/03 vom 30.07.2003

Keine bösen Postings mehr Die Leser der Presse können nicht mehr jeden Schwachsinn ungehindert auf der Internetseite diepresse.com verbreiten. Da, offenbar als Reaktion auf den Fall Cheibani Wague, in den letzten Tagen zahlreiche menschenverachtende Postings eintrudelten, werden nun alle Beiträge gegengelesen und "sexistische, rassistische, neonazistische und verleumderische" nicht mehr veröffentlicht. Das teilte Online-Chefredakteur Herbert Starmühler vergangene Woche auf der Site mit. "Es ist eine schöne Vision gewesen, die Geschichte vom Internet, in dem alles frei und demokratisch und offen und gerecht etc. ist", schrieb er: "doch die Realität sieht wie so oft anders aus: Eine kleine Gruppe von Gesinnungs-Terroristen drangsaliert eine Mehrheit, die sich zivilisiert um eine Meinungsfindung via Online-Tool bemüht." Die neue Übung wird auch in anderen Internetforen schon heftig diskutiert: "Liebe Rassisten", schreibt etwa "tuaruszv" auf ORF On, "übertreibt nicht, weder auf die


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