"Du bist wie Pete Best"

MUSIK Nach Garage-Rock ist nun Sixties-Pop an der Reihe: The Thrills, The Sleepy Jackson und The Coral huldigen auf jeweils eigene Weise der Musik ihrer Eltern. 

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 31/03 vom 30.07.2003

Möglicherweise muss man U2 dafür dankbar sein, dass die fünf jungen Dubliner The Thrills eine so fabelhafte Band geworden sind. Denn an ihren Superstar-Landsmännern Bono & Co haben sich die Schulfreunde eben kein Vorbild genommen, sondern von Kindesbeinen an lieber jene Musik der mittleren Sechziger bis frühen Siebziger erforscht, mit der ihre Eltern aufgewachsen sein müssen. Dass Sänger Conor Deasy und seine vier Kumpels nun nicht eine x-beliebige Epigonen-Partie, sondern die zurecht gehypte Band der Stunde sind, mag zum Teil an der Sturheit liegen, mit der sie ihre musikalischen Vorlieben verfolgen.

  So verbrachte die Band bereits 1999 einen Sommer in San Diego, um vor Ort den Geist klassischer Westcoast-Platten zu inhalieren und am Strand Beach-Boys-Chöre zu üben. Nach intensivem Songwriting und Startschwierigkeiten bei einem Independent-Label fanden die Thrills mit ihrer aktuellen Plattenfirma und dem Produzenten Tony Hoffer (Supergrass, Beck) schließlich das richtige Umfeld,


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