Um zwei Pyramiden mehr

DER BAUKASTEN Anmerkungen zur Architektur. Diesmal: Wiener Großbaukunst einst und jetzt. Wien wächst. Das Bauglück boomt. Wiens neue Großarchitekten schwelgen im Großglück. Wenn alles gut geht, wird Wien demnächst um 5.000.000 Kubikmeter größer.

Kultur | JAN TABOR | aus FALTER 31/03 vom 30.07.2003

  Fünf Millionen! Das entspricht, damit wir uns den großartigen Wienzuwachs vorstellen können, dem Volumen von 2,15 Cheopspyramiden. (Lediglich zwei und etwas Pyramiden! Hoffentlich habe ich mich da nicht verrechnet.)

  Das neue Bauvolumen für Wien haben die Fachleute des Architektur Zentrums Wien berechnet, indem sie alle städtebaulich wichtigen Vorhaben und Projekte zusammengetragen haben, um sie in einer informativen Rundschau über die aktuelle Stadtentwicklung Wiens zu vereinigen: "5.000.000 m3 Wien. Die neuen Großprojekte".

  Vorgestellt werden insgesamt 16 reale und virtuelle Baustellen. Manche Entwürfe sind längst nicht mehr neu, das "Eurogate" zum Beispiel, ein neues Stadtviertel, das nach einem städtebaulichen Plan des britischen Star- und Großarchitekten Norman Foster auf den Aspanggründen enstehen soll, ist mittlerweile fast wieder vergessen. Manche stehen vor der Fertigstellung, die "Messe Wien Neu" etwa, ein gründlicher Neu- und Umbau des alten Messegeländes


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