BILDERBUCH

Kultur | aus FALTER 31/03 vom 30.07.2003

Seit den Zwanzigerjahren stand deutsche Fotografie nicht mehr so hoch in Kurs wie heute. Das hat nicht zuletzt auch mit Fördermaßnahmen zu tun. Die Alfried-Krupp-von-Bohlen-und-Halbach-Stiftung existiert seit 1982 und hat nun einen Bildband über die Arbeiten ihrer Stipendiaten vorgelegt. Während vor zwei Jahrzehnten noch ein starker fotojournalistischer Einfluss vorherrschte, absorbierte in den Neunzigern die von Hilla und Bernd Becher geprägte Fotografengeneration den Großteil der öffentlichen Aufmerksamkeit und verstellte den Blick auf eine Vielzahl anderer Arbeitsweisen. Die in sehr unterschiedlicher Qualität reproduzierten Bilder des Buches präsentieren zahlreiche Positionen (Foto: Annette Frick) jenseits cleaner Architekturfotografie.

Ute Eskildsen / Esther Ruelfs: Zeitgenössische deutsche Fotografie. Göttingen 2003 (Steidl). 170 S., O 28,80 / N. S.


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