Was hat'n der?

Politik | JULIA ORTNER und EVA WEISSENBERGER | aus FALTER 32/03 vom 06.08.2003

BEHINDERUNG. Er hat den Entwurf des Behinderten-Gleichstellungsgesetzes. Der ÖVP-Abgeordnete Franz-Joseph Huainigg fordert Websites für Blinde, Rampen für Rollstuhlfahrer und freie Berufswahl für alle. 

Eine Botho-Strauss-Inszenierung bei den Wiener Festwochen wollte er sich vor ein paar Jahren anschauen. Schwierigkeiten in öffentlichen Gebäuden gewöhnt, rief Franz-Joseph Huainigg im Theater an der Josefstadt an und fragte, ob behinderte Menschen willkommen seien. Aber sicher, teilte man ihm mit, er möge nur seinen Rollstuhl bitte vor der Vorstellung an der Garderobe abgeben.

  Für den 37-jährigen Huainigg, der seit einem Impfunfall, den er als Baby erlitt, gelähmt ist, eine alltägliche Situation. Seinen neuen Arbeitsplatz, ein Büro im Parlament, erreicht er aber ungehindert. Kurz vor der letzten Wahl holte ihn Gesundheitsministerin Maria Rauch-Kallat auf die ÖVP-Liste. Und weil die Abgeordnete Theresia Haidlmayr schon seit bald zehn Jahren durchs hohe Haus rollt, kommt


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