WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 32/03 vom 06.08.2003

Festspiel-Premiere I

Der filmische Inszenierungs-Stil kommt den Rezeptionsgewohnheiten des heutigen Publikums sehr entgegen und fasziniert zusätzlich durch den Faktor des hautnahen Miterlebens. Das Premieren-Publikum honorierte das Regie-Konzept und drückte mit zahlreichen Szenenapplausen seine Begeisterung für Schauspieler, Laiendarsteller und Stuntreiter aus.

Die Karl-May-Festspiele Winzendorf setzen um, wovon viele träumen: Sie schreiben sich selbst die Kritik zur Premiere.

Feierlich eröffnet wurden die Festspiele durch Nationalratsabgeordneten Martin Preineder, der stellvertretend für Erwin Pröll die Eröffnungsrede gehalten hat. Er lobte die gelungene Mischung aus Action und niveauvollem Theater und betonte die Bereicherung des niederösterreichischen Festspielsommers durch den selten gespielten Karl-May-Klassiker "Winnetou III".

Und wenn die Winzendorfer wollen, dass der Landeshauptmann die Festspiele persönlich eröffnet, müssen sie nächstes Jahr halt "Der Schatz im Silbersee" spielen.

Festspiel-Premiere II

Dann kam er: Thomas Gottschalk. Noch kurz vor der Premiere sah man ihn im Hawaiianzug durch Salzburg schlendern, dann aber zog er sich im Hirschen um und passte sich dem Inszenierungstrend auf der Bühne an. Gottschalk ganz in Weiß. Auch sonst ließ der Promi-Auflauf nicht zu wünschen übrig: Hans Mahr und Katja Burkart wie immer in Escada, Sophie Walderdorff in einem indischen Kleid vom Müllner Hügel und einem Schal von Rena Lange philosophierte über den Charles-Abend in der Residenz. His Royal Highness habe sich schon im Flugzeug über sein Reiseziel informiert und überraschte seine Gastgeber mit Wissen über die Stadt - unter anderem war ihm das Hotel Goldener Hirsch bereits ein Begriff.

Die Agentur Wild & Team berichtet von den Salzburger Festspielen.


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