Äschen und Asche

Kultur | ARMIN THURNHER | aus FALTER 32/03 vom 06.08.2003

LITERATUR. In Paulus Hochgatterers neuer Erzählung unternehmen drei Männer beim Fliegenfischen einen Trip in innere und äußere Katastrophen. 

Das Wetter ist anders, als wir es uns vorgestellt haben, das wissen wir." Sonst wissen die drei Figuren, die sich nach einem Nachtdienst in der Anstalt zum Parkplatz bewegen, offenbar nicht so genau, was sie sich für diesen Tag (und vermutlich für alle anderen) vorstellen. Ein Psychiater, ein Psychotherapeut und ein Psychologe machen sich im Nieselregen auf zu einem Ausflug. Es geht zum Fliegenfischen, und zwar offenbar an jenem Tag, als Terroristen mit Passagieren voll besetzte Flugzeuge kapern und sich mit ihnen ins World Trade Center und ins Pentagon stürzen, um Tausende Menschen zu töten. Diese Begebenheit in zwei, drei Halbsätze zu fassen, fällt schwer, das Ungenügen solcher Bemühungen ist augenfällig. "Die Sache mit dem World Trade Center", in dieser lapidaren Form kommt das Ereignis bei Hochgatterer vor.

  Es gibt den Rahmen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige