Sanft radikal erneuert

Stadtleben | JAN TABOR | aus FALTER 32/03 vom 06.08.2003

URANIA. Die Urania ist wieder da, frisch renoviert und umgebaut. Ein Überblick über die Geschichte des neubarocken Gebäudes an Donaukanal und Wienfluss. Aktuelle Architekturkritik inklusive. 

Das Geheimnis der weißen Kugel ist gelöst. Es ist kein Logo und auch sonst kein Werbeträger. Auch kein raffiniert dreidimensional verschlüsseltes Freimaurersymbol, das der Umbauarchitekt heimlich auf das Dach hat aufbringen lassen, wie Johannes Voggenhuber en passant vermutete. Zufällig hatte ich ihn angetroffen, wie er kopfschüttelnd vor der runderneuerten Urania stand. Eine Weile grübelten wir gemeinsam über das Mysterium des aufgesetzten Gebildes und gingen dann ergebnislos von dannen, jeder an seine Statt. Ich beharrte auf der Meinung, es handle sich um ein Denkzeichen des Opus Dei.

  Einig waren wir uns in der Einschätzung, dass die Renovierung der Urania überaus gelungen ist, vor allem der Umbau des Zubaues ist sehr überzeugend in der Art, wie er von dem neubarocken Bau von Fabiani


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