Freunde für die Finger

Stadtleben | CHRISTOPHER WURMDOBLER | aus FALTER 32/03 vom 06.08.2003

SCHMUCK. Eine Galerie präsentiert ganz besondere Ringe aus Designerhand.

Ein Ring muss nicht immer rund sein. Das gilt für die Wiener Ringstraße genauso wie für einige Exemplare, die Franz Motoch in seiner Galerie Moha präsentiert. Das kleine Geschäft für Schmuckdesign gibts schon seit bald zwei Jahren, derzeit zeigen dort sechs Ringdesigner (-Gruppen) ihre Arbeiten. Zum Beispiel das Berliner Duo Freudama & Sodele, deren Ringe eben nicht rund sind, sondern eher kantig. Die "Fingerfreunde" und "Fingergäste" aus Plexiglas haben Dias eingebaut, auf denen dann Worte wie "Brillant" oder Wortspiele wie "Remember-Ring" zu lesen sind. Schön auch das Ringpärchen, das zusammen getragen das Wort "Vereint" ergibt.

Die Hauptausstellung bei Moha ist momentan dem Hause Ehinger-Schwarz gewidmet, das in dritter Generation Schmuck herstellt. Zum Beispiel solchen, der sich immer wieder selbst verwandeln lässt. Kostbare Steine, Perlmutt, Ebenholz oder Gebilde aus Samt lassen sich auf den immer gleichen


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