MQ: Raum für alle!

WOLFGANG WALDNER | Vorwort | aus FALTER 33/03 vom 13.08.2003

KOMMENTAR. Was Dietmar Steiner im "Falter" (30/03) für das MuseumsQuartier fordert, ist längst verwirklicht. 

Dietmar Steiner, der Leiter des im MuseumsQuartier ansässigen Architekturzentrums Wien, hat über das MQ eine Milchmädchenrechnung erstellt: Unter Weglassung nahezu aller Fakten und Faktoren kommt er zu der persönlichen Erkenntnis, dass sich privater und öffentlicher Raum im MQ gegenseitig ausschlössen. Unterm Strich ist sein Ergebnis so einfach wie falsch. Würde Steiner darüber schreiben, was man tagtäglich auf dem MQ-Areal sieht, und nicht darüber, was er selbst sehen möchte, dann müsste er einige seiner grundlegendsten Glaubenssätze aufgeben. Aber das ist wohl schwieriger, als Zigtausende Besucher zu ignorieren, die das MQ-Gelände tagtäglich als öffentliches Areal erleben, schätzen und nutzen.

Steiners Vision eines Kulturviertels "mit Plätzen und Verbindungen, durchlässig und frei verfügbar für alle Stadtbenutzer und Stadtbenutzerinnen" ist längst Realität

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