Der Sorgen-Onkel

Politik | TANSEL TERZIOGLU | aus FALTER 33/03 vom 13.08.2003

EUROPÄISCHE UNION. Wer Frust mit europäischen Institutionen hat, dem kann geholfen werden: Der EU-Ombudsmann vermittelt. 

Was den Bravo-Lesern ihr Dr. Sommer und den Ö3-Hörern ihre Kummernummer, ist den von der EU-Bürokratie leidgeplagten europäischen Bürgerinnen und Bürgern der Europäische Bürgerbeauftragte. Allerdings wissen nur wenige Europäer von der Existenz des EU-Ombudsmanns, wie der Bürgerbeauftragte in den skandinavischen Ländern, wo er "erfunden" wurde, genannt wird. Dabei wurde das "Grundrecht auf gute Verwaltung" in Artikel 41 der europäischen Charta der Grundrechte festgelegt.

  Doch langsam steigt die Zahl der Beschwerden an den EU-Ombudsmann. Seit der Einrichtung dieses Amtes vor acht Jahren sind weit mehr als 10.000 Klagebriefe von Personen und Unternehmen, die sich von den EU-Behörden gefrotzelt fühlen, im Straßburger Kummerkasten eingegangen. Beschweren kann man sich mittels eines einfachen Briefes oder unter Benutzung eines Beschwerdeformulars (Anforderung


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