WIENZEUG

Politik | aus FALTER 33/03 vom 13.08.2003

Ein Attentat und die Folgen Für den Grünen David Ellensohn war es "purer Zynismus" der Behörden: "Zuerst gibt es einen Einsatz, der einem Menschen das Leben kostet. Dann zwei Brandanschläge auf das Afrikadorf. Und dann verrechnet das Stadtgartenamt Geld für die Beschädigung der Bäume". Die afrikanische Community weiß momentan nicht, wie ihr geschieht. Der Anlass: die Gemeinde Wien wollte den Schaden, der durch einen Brandanschlag im Afrikadorf entstanden ist, den Organisatoren aufbürden. "Die Gemeinde Wien ist ja das Opfer. Unsere Bäume wurden beschädigt", hieß es aus dem Stadtgartenamt. Eine seltsame Auslegung. Kurz nachdem der Mauretanier Cheibani Wague unter den Beinen von Einsatzkräften zu Tode kam, hatten unbekannte Täter Feuer bei einer Gedenkstätte für Cheibani Wague gelegt. Durch das Feuer sollte die afrikanische Community eingeschüchtert werden. Die Staatspolizei ermittelt. Durch den Anschlag wurden auch sechs Bäume beschädigt. Das Stadtgartenamt hatte einen


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