NEUE PLATTEN

Kultur | aus FALTER 33/03 vom 13.08.2003

POP

Prince: N.E.W.S.

NPG

Nachdem selbst ausgewiesene Prince-Freunde irgendwann das Interesse am Pop-Workaholic verloren haben und dieser seine Alben zuletzt nur noch über seinen Internetclub verscherbelte, kann einen das reguläre Erscheinen einer neuen CD heute nicht mehr so recht erregen. Wenn es sich dann um ein Konzeptalbum mit vier 14-minütigen Instrumentalimprovisationen zu den vier Himmelsrichtungen handelt, stellt sich die Frage, ob Prince nun endgültig kommerziellen Selbstmord begehen möchte. Vor allem aber ist ihm musikalisch irgendwann etwas abhanden gekommen: So werden Tolerante noch der slicken Bettlaken-Suite zu Beginn etwas abgewinnen können, beim unfassbar muffigen Fonk danach jedoch die Nottaste drücken.

SEBASTIAN FASTHUBER

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Im Gegensatz zu vielen anderen deutschen Bands sind die Sterne weniger von Punk, Indie-Rock und Songwritertum, als vielmehr von afroamerikanischer Musik der frühen Siebziger geprägt. Auch in der tendenziell beschleunigten


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