Schluss mit dem Blumendorf

JAN TABOR | Kultur | aus FALTER 33/03 vom 13.08.2003

DER BAUKASTEN. Anmerkungen zur Architektur. Diesmal: Die neue Gartenbauschule in Kagran als Anlass für eine optimistische Prognose über die floristische Zukunft des öffentlichen Raums in Wien. 

Unsere Gärten. Das Schmetterlingsfach unter den vielen nützlichen kommunalen Ämtern. Damit Wien, unsere Stadt, schöner und blumiger wird, sind die grün gewandeten Frauen und Männer des Gartenamtes ununterbrochen im Einsatz. Die Orte ihres Wirkens, ihre Geräte und Fahrzeuge sowie sie selbst sind mit dem hübschen, von einem lyrisch veranlagten Designer entworfenen "Unsere Gärten"-Emblem geschmückt, das die Metamorphose einer Blume zu einem Schmetterling darstellt.

  Diese Schmetterlingsmenschen, so der Eindruck mancherorts, haben die Aufgabe, für Wien endlich einmal den ersten Preis im Wettbewerb um das schönste Blumendorf Niederösterreichs zu gewinnen. Manchmal übertreiben sie es mit all dem Blumenschmuck überall, mit den rustikalen Blumentrögen aus Beton, den mediterranen Palmen

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