Black Beauty

Politik | GERALD JOHN und NINA WEISSENSTEINER | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

ÖVP Erst klopfte Benita Ferrero-Waldner Brüssel weich, zuletzt noch die Israelis. Für den Kanzler macht das die Außenministerin noch immer nicht zur perfekten Hofburg-Kandidatin. Aus guten Gründen? 

Die Kostüme, stets perfekt gebügelt, hängen in Reih und Glied. An jeden Kleiderbügel ist ein Plastiksäckchen geheftet. Darin sind die Accessoires verwahrt, passend zu Farbe und Stoff: Ohrringe, Halskette, Haarspange. Auch ein spezielles Paar Schuhe ist zu jedem Kleid vorgesehen. Ein Griff in ihren Kasten, und schon hält Benita Ferrero-Waldner das passende Ensemble in der Hand. So erzählt man es sich zumindest im Außenministerium, seit die Hausherrin einer Mitarbeiterin einmal Einblick in ihren heiligen Gral gewährte.

  Am liebsten fischt Ferrero-Waldner knallige Kombinationen hervor. "Kräftige Farben" gäben dem Alltag "etwas Buntheit", schreibt sie in ihrer Autobiografie (erschienen im Holzhausen-Verlag). Ihre Lieblingsfarbe - "dies möge", bekennt die Außenministerin, "etwas


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