"Es waren eh alle da"

Kultur | KLAUS NÜCHTERN | aus FALTER 34/03 vom 20.08.2003

MUSIK Das Jazzfestival Saalfelden geht heuer zum 25. Mal über die Bühne. Der "Falter" sprach mit dessen künstlerischem Leiter, Gerhard Eder, über Kulturarbeit in der "Provinz", die Konkurrenz zu den Salzburger Festspielen, den Preis von Sonny Rollins und die Angst vor Miles Davis. Ein bisschen hatscht das Jubiläum. "The 25th anniversary" ist nämlich nicht der 25. Geburtstag: Einmal fiel das Jazzfestival Saalfelden aus, findet also an seinem 26. Geburtstag zum 25. Mal statt. Der künstlerische Leiter, Gerhard Eder, ist von Anfang an dabei und hat das Musikfest zum wichtigsten Jazzfestival Österreichs und zu einem der spannendsten in Europa gemacht. Mit seiner Kapazität von 4000 Zuhörern ist das Zelt "der größte Konzertsaal Österreichs", wobei das Festival mit 75 Prozent einen überaus hohen Eigendeckungsgrad aufweist (Subventionen: 750.000 Euro) und dementsprechend auf ausverkaufte Veranstaltungen mehr oder weniger angewiesen ist.

  Der 1951 in Saalfelden geborene Eder besuchte


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